CD - Tribute To The Past  | LP - Tribute To The Past  |  DVD - Dauner forever  |  BUCH - Das brennende Klavier 
BOORCET - Wolfgang Dauner 

Das brennende Klavier Wolfgang Schorlau

Das brennende Klavier

Der Musiker Wolfgang Dauner

Edition Nautilus Hamburg © Wolfgang Schorlau 2010

Ab sofort kann das handsignierte Buch zum Preis von 19,90 Euro, zuzüglich der Versandkosten
von 2,20 Euro, über unsere Kontaktadresse kontakt@dauner-around.com bestellt werden.


Die Biografie von Wolfgang Dauner

Wolfgang Dauner ist heute aus der internationalen Jazzszene nicht mehr wegzudenken. Seine musikalischen Freundschaften mit Volker Kriegel, Albert Mangelsdorff, Konstantin Wecker u. a. schrieben Musikgeschichte. Diese Biografie ist ein literarischer Rückblick auf ein großartiges Musikerleben, spannend und anekdotenreich zu lesen wie ein Roman.

Der Pianist, Trompeter und Komponist Wolfgang Dauner gilt heute als einer der ganz Großen des europäischen Jazz. Die Musik war dem Pflegekind und gelernten Maschinenbauer aus Stuttgart aber nicht in die Wiege gelegt. Den Rhythmus des Jazz hat er sich in der Nachkriegszeit autodidaktisch in den Klubs der amerikanischen Soldaten angeeignet. In den wilden sechziger Jahren gerieten seine Konzerte oft zu Happenings - daher »Das brennende Klavier« -; als einer der ersten Musiker verwendete er den Synthesizer und war Mitbegründer des United Jazz and Rock Ensemble. Heute wirkt Dauner als Mitglied der Jury am renommierten Lincoln Center in New York. Immer noch überschreiten seine Konzerte die Grenzen zwischen Klassik, Jazz und Rock. Diese Biografie von Wolfgang Schorlau über das Leben des leidenschaftlichen Jazzers und »Romantikers des Schönklangs« erscheint anlässlich von Dauners 75. Geburtstag. Es ist ein Kompendium des Jazz und eine Geschichte der Bundesrepublik - aus einer musikalischen Perspektive erzählt.

“Er übertrug romantische Impressionen stimmungsvoll in perlende Klangkaskaden, gab dem Blues in angemessener Form Raum, reduzierte, wo es nötig war, die Töne auf ein Minimum, griff ausufernd in die Tastatur, um pralle Lebendigkeit zu verbreiten.” Jazz-Zeitung über Dauner

Wolfram Knauer | September 2010

Die großen Jazzer des Nachkriegsdeutschlands sind dann doch mit einer Hand abzuzählen. Albert Mangelsdorff, Klaus Doldinger, Gunter Hampel ... Peter Brötzmann und Alexander von Schlippenbach scheinen schon ein wenig später zu kommen. Und dann ist da Wolfgang Dauner, jener Tastenzauberer aus Stuttgart, der vom Jazz der amerikanischen Besatzer begeistert bald zum jungen Wilden der Szene wurde, der eine Geige auf der Bühne zertrümmerte oder zum “Urschrei” aufrief, der aber neben dem brennenden Piano, das auf dem Cover Titel seiner Biographie zu sehen ist, die wunderschönsten Harmonien aus dem Klavier herauszaubern kann, der freie Improvisation nicht nur im Free Jazz, sondern auch in der gebundenen Harmonik entdeckt, der Klangflächen erschließt und den Hörer einsaugt mit seinen musikalischen Ideen.

Wolfgang Dauner hat viel geschaffen in seinem künstlerischen Leben: wegweisende Platten, etwa “Dream Talk” von 1964 oder “Free Action” von 1967, ein nachhaltig wirkendes paneuropäisches Orchester (das United Jazz and Rock Ensemble); er war Mitgründer des Plattenlabels Mood, schrieb Film- und Fernsehmusiken, trat mit den Größen des deutschen, europäischen, internationalen Jazz auf. Er hat aber auch viel erlebt, und von diesem Leben, von diesem Er-Leben handelt das Buch von Wolfgang Schorlau. Schorlau ist bekannt als Autor politischer Kriminalromane, und seine literarische Ader macht die Dauner-Biographie zu einem flotten Lesevergnügen. Ja, er hängt vieles an Anekdoten auf, aber das Nebeneinander der Anekdoten ist nirgends beliebig, sondern verdichtet sich mehr und mehr zur vielseitigen Persönlichkeit des Pianisten Wolfgang Dauner. Der hält nichts zurück, erzählt von seiner Jugend als Pflegekind, von Drogen und Orgien (oder, wie Schorlau schreibt: “der Begriff Party ist wohl zu lau für das, was in seiner Wohnung stattfindet”, von der Suche und dem Finden, ob in künstlerischer oder privater Hinsicht.

Dauner selbst kommt ausführlich zu Wort: über ästhetische Ansichten, lange Haare, die Trauerfeier für Willy Brandt, den “Urschrei”, einen Besuch in New Orleans und und und. Seltene Fotos sind zu sehen, etwa vom splitterfasernackten Fred Braceful (bei einem Happening während des Deutschen Jazzfestivals in Frankfurt) oder auch die kuriose Korrespondenz Dauners mit einer von ihm phantasierten “Cowboy Band Texas”, an die der Zwölfjährige einen Brief schrieb, und über den der “Fort Worth Star-Telegram” 1948 prompt berichtete (und ihm im Anschluss eine Antwort und eine Cowboy-Banduniform schickte). Schorlaus Buch ist eine lesenswerte Biographie, weil sie sich nicht bei den Fakten aufhält, sondern immer den Menschen dahinter sucht - und findet: den Musiker Wolfgang Dauner.


STARTSEITE   TRIBUTE TO THE PAST   SENDETERMINE   PRESSESTIMMEN   GALERIE   SHOP   BIOGRAFIE   KONTAKT
DISCLAIMER   COPYRIGHT   SITEMAP   IMPRESSUM

Bookmark and Share


Dauner around
STARTSEITE   TRIBUTE TO THE PAST   SENDETERMINE   PRESSESTIMMEN   GALERIE   SHOP   BIOGRAFIE   KONTAKT